Alltag

 

Der Alltag:

 

Wenn sich der Welpe vor irgendetwas erschrickt, führen Sie ihn an den Gegenstand heran, loben Sie den Gegenstand, hüpfen Sie notfalls freudig vor diesem Gegenstand herum (auch wenn Sie sich dabei wünschen werden, dass Ihnen gerade keiner zusieht ;-) und zeigen ihm mit hoher Stimme, wie schön dieses Teil doch ist. Nähert er sich dann und versucht, das "Ding" zu erkunden, dann loben Sie ihn wieder. So gewöhnt er sich langsam an Dinge, denen er anfänglich mit Skepsis begegnet ist. Führen Sie ihm in den nächsten Tagen alles auf diese Weise vor, was in Ihrem Haushalt rappelt, und bauen Sie im Lauf der Zeit diese Stresssituationen weiter aus. Die rappelnden Gegenstände unseres Haushaltes und auch den Staubsauger werden die Welpen bereits kennen. Auch Autofahren im Rudel mit ihrer Mama werden sie schon kennen.

 

 

Stubenreinheit:

 

Auf das Thema Stubenreinheit will ich hier nur kurz eingehen, dies wird in dem empfohlenem Buch gut und ausführlich beschrieben und kann genau so übernommen werden.

Wir haben festgestellt, dass ein Malheur des Welpen fast immer darauf zurückzuführen war, dass wir nicht bemerkt haben, dass Amira raus wollte.

Als die Stubenreinheit dann eigentlich geschafft war, passierte es dann immer wieder, dass wenn Amira einige Zeit alleine war, sie bei der Begrüßung einige Tröpfen verlor. Vorzugsweise auf unsere Schuhe!!!! Es dauerte eine Weile, aber auch das war irgendwann abgeschafft.

 

 

Die Bindung

 

Wenn Sie am ersten Tag mit ihrem Welpen bei Ihnen zu Hause ankommen, werden Sie ab sofort "Ersatzeltern" und als solche sollten Sie sich zu bewähren versuchen. Erwerben Sie die Sympathie des Welpen durch intensives Spielen. Spielen Sie viel mit ihm am Boden, dann erscheinen Sie nicht als übergroßes Monstrum, das Sie ja als Mensch - von der Größe her - im Vergleich zum Hund sind. Machen Sie sich "klein", um so mehr empfindet er Sie als Artgenossen, vor dem er

zumindest während des Spiels keinen Respekt haben muss. So entsteht Wärme und Bindung zwischen Ihnen beiden.

Für Welpenspielzeug jeder Art, Kordeln, Dosen ohne scharfe Kanten, Bürsten, alte mit Stoffresten gefüllte Socken ist er sehr dankbar.

Suchen Sie Berührungskontakte, beginnen Sie auch, ihm kleine Spielzeuge zu werfen und locken Sie ihn, diese zurückzubringen. Natürlich wird er dann kräftig mit der hohen "Lobe-Stimme" belohnt. So wird der angeborene Beutetrieb schnell und spielerisch zu einem Bringtrieb. Je mehr Zeit Sie sich zum Spielen nehmen, um so tiefer wird die Bindung. Stellen Sie sich ganz einfach vor, Sie sind die Mutterhündin. Was tut eine Mutterhündin mit ihren Welpen? Sie spielt mit ihnen, sie straft sie, wenn es nötig ist, und sie führt ihre Welpen an ihr neues Umfeld. Das müssen Sie nun

übernehmen, und Sie werden schnell eine begeisterte Ersatzmutter oder Ersatzvater.

Bitte keine Raufspiele, das könnte den Welpen unnötig aggressiv machen. Lassen Sie ihn auch bitte nicht an Tüchern oder dergleichen zerren, er denkt sonst recht schnell, dass er das auch mit Ihrem Hosenbein oder Rockzipfel so machen kann. Alte Schuhe oder Schlappen sind ebenfalls tabu, denn woher soll er den Unterschied zwischen abgelatschten Schuhen und Ihren besten Abendpumps kennen???

Achten Sie immer darauf, wann er müde wird, gönnen Sie ihm sofort die erforderliche Regenerationsphase.

Fördern Sie die Bindung zu Ihnen auch unterwegs während der ersten, noch kurzen Spaziergänge. Loben Sie ihn immer, wenn er zu Ihnen kommt, egal, ob auf Zuruf oder nicht, egal, wie lange nach Ihrem Rufen er sich endlich dazu entschließt. Das Zurückkommen zu Ihnen muss immer positiv sein. Nehmen Sie ruhig einige "Mega-Leckerlis" mit, die er immer dann bekommt, wenn er gehorcht hat. Auch ein heißgeliebtes Spielzeug, das bei gehorsamem Herankommen aus der Tasche "gezaubert" wird, dient als Belohnung. Lassen Sie sich ruhig etwas einfallen, damit

Der Welpe merkt, dass es bei und mit Ihnen ganz toll, aufregend und schön ist. Um so lieber wird er andere Dinge aufgeben (tolle Gerüche, lockende Spielkameraden etc.), um zu Ihnen zurückzukommen.

 

In vielen Mensch-Hund-Beziehungen verursacht es keine Probleme, wenn der Hund neben seinen Menschen auf dem Sofa sitzt, aber manche Verhaltensprobleme konnten schon beseitigt werden, indem dem Hund ganz einfach die vorteilhafte erhöhte Position verwehrt wurde!

 

 

Die ersten Spaziergänge:

 

Fangen Sie mit kleinen Spaziergängen an: Gehen Sie lieber 2 - 4 mal am Tag ca. 10 - 15 Minuten als einmal am Tag 30 - 60 Minuten. Die vielen neuen Eindrücke, ihr Welpe auf seinen ersten Spaziergängen gewinnt, machen ihn ebenso schnell müde wie das Marschieren neben Ihnen her. Wenn ein müder Welpe noch bis nach Hause neben Ihnen herlaufen muss, ist er überfordert. Die Folge davon ist eine mangelnde Entwicklung der Sehnen und Gelenke.

Beobachten Sie Ihren Kleinen: Setzt er sich häufig hin, fiept oder jammert er, wird es Zeit für den Heimweg.

 

 

Leinenführigkeit:

 

Das Thema Leinenführigkeit wird auch in dem Buch bestens behandelt.

Ich möchte dazu nur anmerken, dass sie viiieeel Geduld benötigen und in der ersten Zeit keine 100 Meter weit kommen werden, aber die Mühe lohnt sich.

Wenn es doch mal einige Meter schnell gehen muss - heißt es Welpe unter den Arm geklemmt und tragen. Dabei kann man auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass die Kleidung sauber bleibt ;-)) Das ist alle Male besser als ein Welpe der lernt mit an der Leine ziehen geht es vorwärts!

Für entspannte Wanderungen ohne Leine fahren Sie besser direkt mit dem Welpen an den Waldrand oder in eine Gegend, wo er ohne Leine ungefährdet laufen kann.

 

 

Alleinbleiben:

 

Auch hier natürlich wieder der Verweis auf das Buch.

Allerdings hat und damals der Hinweis, dass der Welpe bei fleißigem Üben nach etwa einem halben Jahr für etwa 3 Stunden allein bleiben kann etwas erschreckt. Und unsere Erfahrung zeigte:

nach 4 Wochen ca. 1 Stunde, nach 8 Wochen auch schon 2 - 3 Stunden war überhaupt kein Problem. Da wir in einem Haus mit noch zwei anderen Familien wohnen, konnten wir auch mal nachfragen, ob Amira in unserer Abwesenheit gejault oder Radau gemacht hat.

 

Hier noch sehr nützliche Hinweise von Frau Klein:

Sollten Sie während Ihrer Abwesenheit aus dem Zimmer sein Gejaule oder Gewinsel hören, warten Sie auf alle Fälle, bis er gerade einmal still ist und Luft holt, gehen dann sofort zu ihm und loben ihn kräftig. Geschimpfe verknüpft er folgendermaßen: "Ich bin allein, also jammere ich. Prompt erscheint mein Frauchen. Prima. Sie ist zwar ärgerlich, aber was soll´s, Hauptsache, sie ist da!". Das alles hört sich sehr kompliziert an, ist es aber wirklich nicht.

Manche Hunde sind auch hier wesentlich hartnäckiger als andere und brauchen einfach länger, bis sie die Abwesenheit ihres Chefs problemlos akzeptieren. Heult er herum wie ein Wolf, weil seine Bezugsperson nicht da ist (auch wenn andere Familienmitglieder anwesend sind), dann beobachten Sie ihn einmal genau. Zeigt er deutliche Anzeichen von Stress (Hecheln, Sabbern, Zittern, angelegte Ohren, eingekniffene Rute), dann müssen Sie ihm die notwendige Wartezeit abwechslungsreich gestalten, damit er abgelenkt wird. Dazu können Sie ihm Dinge

geben, die es sonst niemals gibt und die für solche Situationen reserviert sind: einen leckeren Schinkenknochen zum ausgiebigen Benagen, einen Leckerli-Ball, der mit absoluten kulinarischen Highlights gefüllt ist, eine Pappkiste, gefüllt mit Leckerlis, die in Zeitungspapier oder Pappschachteln oder alten Socken versteckt sind. Damit kann er sich die Zeit vertreiben und seinen Stress abbauen.

Zeigt ihr Welpe allerdings kein Stresssymptom, dann hat er schlicht und einfach "keinen Bock darauf", dass sein heißgeliebtes Frauchen ohne ihn verschwindet. Dann hilft nur eines - da muss er eben durch, basta! Er wird es lernen, Ihre Abwesenheit ohne Geheule und Gefiepe zu ertragen, auch wenn es unter Umständen ein paar Monate dauert.

Auch hier gilt wie bei der Stubenreinheit: Sie brauchen GEDULD und werden irgendwann feststellen, dass er es tatsächlich begriffen hat. Um so größer ist dann Ihre Freude, wenn Sie und ihr Welpe wieder einmal ein Meilenstein hinter sich gebracht haben!

 

 

Wenn Besuch kommt:

 

Wichtige Tips von Frau Klein:

Beim Klingeln wird Ihr Kromi bellen - darf er ja auch. Hat er gemeldet, sagen Sie in ruhigem Ton: "Alles okay, ich hab´s gehört!", geben ihm den Befehl "Sitz", geben ihm ein Leckerchen und gehen zur Haustür. Er darf nicht mit an die Haustür, er bleibt feste sitzen und darf den Besuch erst begrüßen, wenn Sie ihm das Kommando dazu geben. Hat der Besuch dann auch noch Leckerlis dabei - von Ihnen geschickt in die Hände manipuliert ;-) - um so besser, dann lernt er: Besuch ist toll, ich werde belohnt, wenn ich brav warte! Dann wird er in aller Ruhe in sein Körbchen geschickt

und Sie können sich mit Ihrem Besuch befassen.

Haben Sie eine Tür zum Flur, dann nutzen Sie diese von Anfang an und machen Sie sie zu, wenn der Welpe dahinter wartet. Er soll sich erst gar nicht daran gewöhnen, mit Ihnen zusammen bzw. schon vor Ihnen an die Tür zu gehen. "Sie" sind der Chef und der Besuch ist "Ihr" Besuch, nicht seiner. Bei der Begrüßung muss er auf jeden Fall hinter Ihnen sein, nicht vor Ihnen. Das muss ihm von Anfang an klar gezeigt werden.

 

Außerdem muss er lernen, dass das Klingeln kein Grund zur Aufregung ist!

Es gehört nun mal zum täglichen Leben, dass man Kontakte hat, Besuch kommt, der Strom abgelesen wird etc. Unruhe ist normal! Der Welpe lernt ja von Anfang an, dass irgendetwas passiert, sobald es klingelt. Also müssen Sie ihn ans Klingeln gewöhnen und daran, dass das nicht unbedingt aufregend ist. Bitten Sie die Nachbarskinder doch einfach, zu vorher ausgemachten Zeiten immer wieder einmal zu klingeln. Sie reagieren nicht weiter darauf, erledigen

Ihre Arbeit weiter wie bisher. Vor allen Dingen beachten Sie den Welpen nicht. Sein Bellen wird ignoriert, schließlich bellt er ja ohne Grund. Er wird bald still sein und sich vielleicht nur wundern.

Gehen Sie selber immer wieder einmal an die Tür und klingeln bei sich selber. Auch hier passiert nichts weiter, als dass Sie wieder in die Wohnung kommen - also kein Grund für der Hund, sich aufzuregen! Bei regelmäßiger Wiederholung kann er bald nicht mehr auseinander halten, wann es sich lohnt, wild zu bellen - eben weil die meiste Zeit überhaupt nichts los ist anschließend!

 

Weiterhin sollte er lernen in sein Körbchen zu gehen, sobald es klingelt!

Um das zu erreichen, muss der Welpe natürlich erst einmal den Befehl "Geh ins Körbchen!" kennen. Das lernt er aber sehr schnell, wenn Sie ihm von Anfang an immer wieder einmal Leckerlis nur dort geben. Locken Sie ihn mit dem Leckerli hinein, sagen dabei "Geh ins Körbchen!", er bekommt es, sobald er drin sitzt. Bald kann man den Abstand zum Körbchen vergrößern, das Leckerli hineinwerfen und den Befehl sagen, wenn er sich auf das Leckerli stürzt.

Es dauert nicht lange und er weiß, was los ist. Er wird selbstständig das Körbchen aufsuchen, sobald Sie den Befehl geben, und dort auf das Leckerli warten. Er verknüpft den Befehl also positiv, er fühlt sich nicht bestraft, schließlich bekommt er ja etwas Gutes und freut sich darauf! Sitzt das prima, können Sie ihm den Befehl geben, wenn es klingelt. Anfangs wird das Ganze ein bisschen dauern, rufen Sie dann Ihrem Besuch vor der Haustür zu, was los ist:

"Einen Moment bitte, ich komme gleich, wir üben noch!", damit nicht ein Dauerklingen losgeht, was den Welpen wieder in Aufregung versetzen würde. Hopst der Welpe brav in sein Körbchen und bleibt brav drin sitzen, bekommt ein Leckerli und Sie gehen entspannt an die Haustür.

Ein langer Weg? Vielleicht, vielleicht - hoffentlich - aber nicht für Sie und Ihren Welpen. Seien Sie konsequent und bedenken Sie, dass es viel viel umständlicher und schwieriger ist, ihm das Bellen wieder abzugewöhnen, wenn er es sich erst einmal richtig angewöhnt hat. Deshalb gilt hier wie bei fast allen wichtigen Aspekten in der Erziehung: Wehret den Anfängen!

 

 

Ihre Mahlzeiten:

 

Erlauben Sie dem Welpen von Anfang an nicht, sich unter dem Tisch aufzuhalten, wenn Sie dort sitzen. Er kann in dieser Zeit sehr gut in seinem Körbchen liegen. Auch dazu ist der Befehl "Geh ins Körbchen" Gold wert. Das kennt er ja, weiß, wenn er dort brav wartet, gibt es anschließend wirklich etwas Leckeres. Das ist immerhin attraktiver, als sich am Tisch immer wieder eine Abfuhr zu holen. Unter dem Tisch hätte er ja auch mehr oder weniger alles im Blick und könnte aufdringlich alles und jeden kontrollieren. Das ist gerade bei Hunden, die sowieso dazu

neigen, den Chef im Haus zu spielen und ihre Herrchen und Frauchen gut im Griff haben, fatal und wird irgendwann lästig.

Amira hat in Ihrer „Rüpelphase" ihren Platz immer wieder verlassen und wollte doch mal um und unter dem Tisch herumschleichen.

Wir kamen kaum noch zum Essen weil wir sie ständig zurück auf ihren Platz schicken mussten.

Geholfen hat da eine kurze Leine, mit der sie nach der 2. Ermahnung einfach am Heizkörper neben ihrem Platz festgemacht haben. Bald hatte Amira kapiert, dass wir es ernst meinten und die Leine wurde nicht mehr benötigt.

 

 

Kinder und Kinderzimmer:

 

Wenn der Welpe in einen Haushalt mit Kindern kommt, muss man beachten, dass der Welpe die Kinder als Spielkameraden ansieht und keinerlei Respekt vor Ihnen hat.

Hier dazu unsere Erfahrung, die das sehr deutlich zeigt.

In den ersten Tagen bei uns zu Hause lernte Amira ganz schnell, dass sie beim spielen und toben ihre Zähnchen nicht einsetzen darf. Das Stichwort heißt konsequenter Spielabbruch und totales Ignorieren des Welpen. Auch dies wird ausführlich und konkret in dem empfohlenem Buch beschrieben. Nur bei unseren Kindern (damals 7 und 9 Jahre alt) hat diese Methode überhaupt nicht funktioniert. Wenn es den Kindern zu doll wurde und sie das Spiel abbrachen sich umdrehten und den Welpen ignorierten, reagierte Amira überhaut nicht und sprang die Kinder weiter wie wild an.

Nach einigen Tagen vergeblichen versuchens der Kinder sich gegen den wilden Welpen durchzusetzen, merkten wir so geht das nicht. Wir als Eltern mussten eingreifen. Und siehe da: nach zwei Tagen hatte Amira begriffen das zu wildes toben auch bei den Kindern verboten war.

Ab da war es auch für die Kinder eine wirkliche Freude mit dem Welpen zu spielen, da Amira gemerkt hatte was geht und was nicht.

Da ein Welpe an allem sehr interessiert ist, gern auf allem herumkaut und im Kinderzimmer immer irgendwas herumliegt, hatten unsere Kinder Angst um Ihre Spielsachen und wir um die Gesundheit des Welpen. Wer Kinder har weiß, dass es aussichtslos ist von den Kindern zu erwarten, dass sie immer alles wegräumen ;-))

Daher trafen wir die Entscheidung der Welpe darf die Kinderzimmer nicht betreten!

Wir waren gespannt ob wir das hinkriegen und stellten fest, dass das eine super gute Lösung war und überhaupt kein Problem das durchzusetzen. Als Amira dann aus dem Welpenalter herausgewachsen war erübrigte sich dieses Verbot und die Kinder fingen an Amira auch immer mal mit in ihr Zimmer zu nehmen. Heute geht Amira öfters in das Zimmer unserer kleinen Tochter um mit ihr zu kuscheln. In das andere Kinderzimmer geht sie selten, weil in diesem Zimmer auch oft unsere Katze schläft und Amira dann rausgeschickt wird, damit die Katze ihre Ruhe hat.

Damit wären wir auch schon bei dem nächsten Thema:

 

 

Hund und Katze:

 

Sicherlich ist es möglich einen Welpen in einen Haushalt aufzunehmen in dem eine Katze lebt. Hier muss natürlich auch in der Erziehung des Welpen darauf geachtet werden, dass er die Katze nicht zu sehr bedrängt.

Je nach Verhalten der Katze muss man vielleicht auch den Welpen vor den Krallen der Katze schützen.

Normalerweise ist ein Welpe erst einmal an der Katze interessiert um mit ihr zu spielen. Eine Katze macht auch eigentlich deutlich was sie will und was nicht. Dazu muss man wissen, dass Hunde und Katzen prinzipiell eine völlig andere Körpersprache haben. Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt bedeutet das Freude und Spielaufforderung. Bei der Katze wiederum bedeutet dies „ich bin kurz vor dem Angriff!!!" Schon allein deshalb ist eine tiefe Freundschaft zwischen Hund und Katze selten. Auch hier möchte ich von unseren Erfahrungen berichten, die aber bei Ihnen nicht genau so sein müssen man kann das in voraus schlecht einschätzen.

Unsere Katze Kessy ist ein Freigänger und viel draußen. Amira findet die Katze super interessant und würde gern mit ihr toben und spielen. Kessy ist schon 9 Jahre alt und eher der ruhige gemütliche „Typ". Wenn sie den Hund sieht verkriecht sie sich lieber nach draußen oder in das Kinderzimmer unserer großen Tochter. Hat sie aber keine Chance zu entkommen, lässt sie sich in aller Seeelenruhe von Amira beschnuppern und ablecken. Sie faucht und kratzt nie. Wenn sie aber ausreißt empfindet das Amira als Aufforderung zum spielen und jagt sie schon mal über den Hof.

Kurz vor dem Essen duldet Amira die Katze nicht in der Küche. Der Futterneid ist bei ihr sehr groß. Allerdings müssen wir auch sagen, dass Kessy immer etwas mäckelig mit ihrem Futter war. Als Amira dann eingezogen war und merkte dass Katzenfutter super lecker ist, fing die Katze an ihr Futter aufzufressen, etwas für den Hund übrig zulassen wäre zuviel des Guten.

Wir haben Amira auch beigebracht die Katze in Ruhe fressen zu lassen, was auch gut funktioniert. Sobald Kessy aber den Futternapf verläßt geht Amira Napf „ausschlecken". Zu ihrer Enttäuschung ist aber fast nie was zu holen.

Alles in allem können wir sagen Amira und Kessy haben sich arrangiert werden aber wohl nie beste Freunde. Beide alleine zusammen in der Wohnung zu lassen würden wir uns aber nicht trauen.

 

 

Gesundheit:

 

Wenn Sie ihren Welpen von uns bekommen ist er gechipt, entwurmt und hat seine ersten Impfungen erhalten. Nach etwa 4 Wochen stehen dann bei Ihnen die nächsten Impfungen an. Alle weiteren Impf- und Entwurmungstermine sagt ihnen dann ihr Tierarzt. Wichtig für sie ist es noch nach jedem Spaziergang den Hund auf Zecken zu untersuchen und diese zu entfernen. Auf Grund des gesundheitlichen Risikos für Hund und Herrschen ist vor allem in den Sommermonaten ein Zeckenschutz unbedingt nötig. Wir mussten feststellen, dass das Spot-on von Frontline trotz möglicher Nebenwirkungen am wirksamsten ist. Auch muss man den Hund regelmäßig nach Fremdkörpern, Verschmutzungen und Verletzungen absuchen.

 

Grundausstattung

 

Abholung des Welpen

 

Konsequente Erziehung

 

nützliche Erziehungstipps

 

Zähne / Ohren / Fell