Grundausstattung

 

Grundausstattung

 

Auf den Einzug eines kleinen Hundes muss man sich vorbereiten, einige Dinge müssen unbedingt besorgt werden.

 

Welpenhalsband

Wir empfehlen ein Nylonhalsband, das man in der Größe noch verstellen kann, damit man nicht so bald wieder losziehen und ein neues kaufen muss. Genau passend für seinen Hals sollte es nicht sein, denn ein Hund wächst schneller als ein Mensch und von daher müssten Sie das Halsband immer wieder ersetzen. Das Halsband sollte nicht aus zu schwerem Material sein, auch nicht zu schmal, damit es die Atemwege nicht einschneidet.

Da die Welpen bei uns schon an ein Halsband und eine Leine gewöhnt werden, bekommen sie sein Halsband und eine Leine schon von uns mit, die in der ersten Zeit auch ausreichend sind.

Ein Geschirr ist auch praktisch, vor allem bei dem Transport im Auto, wenn der Welpe mit einem Gurt gesichert wird. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass manche Hundeschulen ein Geschirr verlangen, andere dagegen auf ein Halsband bestehen.

 

Nylonleine 

Das Material der Leine (also auch ihr Gewicht) sollte immer dem Gewicht des Hundes angepasst sein. Eine schwere Lederleine mit vielen Verstellmöglichkeiten - und entsprechend schweren Karabinern - wäre also unangebracht. Solche längeren verstellbaren Leinen kann man bei Bedarf später noch kaufen, für den Anfang tut es eine leichte Leine, die den Hals nicht nach unten zieht.

Eine Flexi-Leine empfehlen wir für den Welpen nicht. Dadurch, dass der Hund immer einen leichten Zug am Halsband verspürt, lernt er nur, sich immer in die Leine zu hängen und wird das auch dann tun, wenn er an einer normalen Leine läuft. Ihm diese Unart wieder abzugewöhnen, wird anschließend langwierig und mühsam. Wir haben die Flexi-Leine nur für die Zeiten der Läufigkeit, in der unsere Hündin nicht unangeleint laufen darf angeschafft, müssen aber zugeben, dass wir siemittlerweile sehr oft benutzen, aber für einen Welpen, der lernen muss richtig an der Leine zu laufen, ist sie wirklich nicht geeignet.

 

Schlafmöglichkeit

Natürlich braucht der kleine Welpe auch einen kuscheligen Schlafplatz.

Dabei gibt es je nach Geschmack und Geldbeutel verschiedene Möglichkeiten.

Von Vorteil ist zumindest ein waschbarer Bezug, denn es passiert bestimmt das eine oder andere Missgeschick, er wirft sich völlig verdreckt vom Spaziergang in seine Decken, möglicherweise wird ihm schlecht ...... da ist es schon besser, wenn man alles in die Waschmaschine stecken kann.

Wir hatten ganz am Anfang eine „Hundehütte" aus Plüsch. Dahinein legten wir dann die Decke, die wir von der Züchterin mitbekommen haben und noch so toll nach Mama und Geschwistern roch.

Amira lag schon ca. 15 Minuten nach dem Ankommen zu Hause darin und schlief sofort ein.

Da sie auch partout nicht in einer Kiste schlafen wollte, haben wir dieses „Haus" dann neben unser Bett gestellt und darin schlief Amira dann auch jede Nacht, bis sie rausgewachsen ist.

Der große Vorteil war, dass es im Inneren immer schön warm und kuschelig blieb, was für einen Welpen vor allem im Winter sehr wichtig ist.

Dabei muss man auch bedenken, dass der Schlafplatz zugfrei und auch von unten warm genug sein muss.

Außerdem möchte ein Kromi am liebsten immer mit bei Ihnen sein. Deshalb hat es sich bei uns als praktisch erwiesen, dass Amira auch in der Küche und im Wohnzimmer einen Platz hat. Dann kann man z.B. in Ruhe kochen, während der Hund auf seinem Platz liegt und entspannt dösen kann, weil Sie ja in der Nähe sind.

 

Wasser- und Futternapf

Ein Keramik-, Plastik- oder Edelstahlnäpfe lassen sich gleich gut reinigen; was Sie kaufen, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Hauptsache, die Näpfe stehen fest und werden vom Hund nicht beim Fressen oder Trinken durch die Gegend geschoben. Wir haben das Problem gelöst, indem wir die glatten Edelstahlnäpfe auf eine Fußmatte gestellt haben, das klappt wunderbar und sieht auch noch appetitlich aus!

 

Spielzeug

Da Welpen gern auf allem möglichen herum kauen ist ein Kauspielzeug zu empfehlen.

Wir haben auch ein Spielzeug das quietscht, das ist sehr beliebt bei Hunden auch wenn es für die Besitzer leicht nervig ist. Wir fanden es auch ganz praktisch, um den die Aufmerksamkeit des Welpen zu erlangen oder ihn von etwas abzulenken.

 

Hundekamm für die Fellpflege

Wir haben für unsere Amira einen Kamm mit einer groben und einer feinen Seite, das reicht für die tägliche Pflege des rauen Fells aus. Das Fell des Welpen entwickelt sich ja noch und eventuell müssen Sie später für Ihren erwachsenen Hund eine grobe Bürste oder einen Trimmstriegel oder ähnliches anschaffen. Das hat aber noch Zeit.

 

Zeckenzange oder ein Zeckenhaken

Die muss man unbedingt haben, in der wärmeren Jahreszeit lauern diese Plagegeister förmlich darauf, den Hund - und auch Sie selbst - anzufallen. Wir empfehlen den Zeckenhaken, der wie ein kleiner Ziegenbart geformt ist und wirklich jede Zecke problemlos entfernt, ohne dass ein Teil der Zecke in der Haut stecken bleibt. Beides bekommen Sie in jedem gut sortierten Tierfachgeschäft oder auch über Shops im Internet.

 

Fieberthermometer

Kaufen Sie ein digitales Thermometer, das misst schneller als ein herkömmliches. Verständlicherweise sollte dieses Thermometer nur für den Hund reserviert sein ;-).

 

Futter

Last, but not least müssen Sie Futter für den Welpen besorgen. Wir werden das Welpenfutter Royal canin medium junior füttern und Ihnen auch ein Starter-Paket für die ersten Tage mitgeben. Auch einen Futterplan, mit Hinweisen zur Futtermenge werden sie von uns bekommen.