1. Woche

23. Januar 2017

Die Milchbar ist wieder geöffnet!

Gestern Abend und die Nacht hindurch haben die Welpen fleißig getrungen und gesaugt.

Wir hoffen, dass die Milchbildung wieder voll einsetzt und alle Welpen satt werden.

22. Januar 2017

Heute muss Amira noch ihren Anzug tragen, damit die Welpen nicht trinken können.

Ab dem Abend sind dann die Medikamente abgebaut und dann dürfen sie wieder.

In der Zwischnzeit bekommen die Welpen noch die Flasche.

und kuscheln mit Mama

18. - 21. Januar 2017

Hier nun endlich der Bericht, was in den letzten Tagen hier so los war.

 

Mittwoch morgen (18.01.) bemerkten wir, das Amira Fieber bekommen hat und auffällig ruhig ist.

Unsere Tierärztin hatte den Verdacht, dass eventuell noch eine Nachgeburt oder Teile davon in der Gebärmutter sind und sich deshalb eine Entzündung entwickelt hat.

Sie überwies uns nach Leipzig in die Uniklinik.

Dort wurde im Ultraschall nichts besonderes gefunden, aber Amiras Blutwerte waren arlamierend und wiesen auf eine beginnende Sepsis (Blutvergiftung) hin.

Das bedeutete, sie sollte für 5-7 Tage stationär behandelt werden und dürfte auf keinen Fall die Welpen weiter säugen!

Das hat uns erst einmal den Boden unter den Füßen weggerissen!

Das hieß für uns 10 Welpen rund um die Uhr alle 2-3 Stunden per Hand füttern!

Zum Glück klappte das Trinken von Anfang an ganz gut.

Aber 10 mal füttern, Bauch mit einem Wattepad massieren und Ausscheidungen wegputzen braucht einfach seine Zeit.

Die Welpen haben unsere Situation erkannt und gaben sich mit einem 4 Stunden Rhythmus zufrieden.

 

Amira wurde unterdessen weiter untersucht und eine Wehenspritze zum säubern der Gebärmutter und eine Gebärmutterspiegelung zeigten, dass nichts mehr in der Gebärmutter verblieben ist.

Auch ihre Blutwerte haben sich zum Glück nicht weiter verschlechtert, sondern waren am Donnerstag wieder im Normalbereich.

Deshalb entschieden sich die Ärzte der Uniklinik, Amira am Donnerstag nachmittag wieder nach Hause zu ihren Welpen zu lassen.

Als Diagnose stand nun ein nach geburtliches Trauma mit einer Überdehnung der Gebärmutter fest.

Wir waren unendlich erleichtert Amira wieder hier zu haben!

Zum Glück hatten wir während Amiras Klinikaufenthalt keine Zeit all zu sehr über mögliche Folgen nachzudenken.

 

Amira muss noch weiter Medikamente einnehmen, deshalb darf sie bis Sonntag nachmittag / abend die Welpen weiterhin nicht säugen. Aus diesem Grung muss sie einen Body tragen, damit die Welpen nicht an die Zitzen gelangen.

 

Nun gestaltet sich das Füttern der Welpen für uns wesentlich einfacher, da Amira das Massieren der Bäuche und Putzen der Welpen wieder übernimmt.

Als Mutter weiß sie genau wann welcher Welpe geleckt werden muss.

 

Leider sind die schlechten Nachrichten aber noch nicht vorbei!

 

Am Freitag morgen bemerkten wir, dass unsere kleine Nr. 9 einen schwachen Eidruck macht.

Sie wollte auch nicht mehr richtig trinken. Am Vormittag und Mittag schafften wir es noch ihr ein paar Milliliter Milch in den Mund zu tröpfeln.

Nachmittag und Abend war auch das kaum noch möglich. Sie hatte keine Kraft mehr die Tropfen zu schlucken.

In der Nacht zum Samstag ist sie dann von uns gegangen.

Wir sind sehr traurig darüber, aber wir haben unser bestes gegeben.

Den Grund, warum sie es nicht geschafft hat wissen wir nicht, vielleicht war auch einfach die Umstellung auf die Flaschennahrung zu viel für ihren kleinen Körper.

 

 

21. Januar 2017

Hier das erste Fotoshooting mit den kleinen.

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

Nr. 5

Nr. 6

Nr. 7

Nr. 8

Nr. 10